2020 Szel-Mob
Szel-Mob sitzt in der Berde Mózes Straße 61 in Cristuru Secuiesc – mitten im Szeklerland in der Harghita-Region Siebenbürgens. Eine Region mit einer starken ungarisch-sprachigen Minderheit und einer tiefen Holzhandwerkstradition.
Das erklärt auch sofort den Namen: „Szel" ist der ungarische Familienname des Gründers – kein rumänischer, sondern ein szeklerisch-ungarischer Name!
Das Unternehmen wurde 1994 als Familienbetrieb gegründet – geführt von Gábor Szel. Der Jahresumsatz beträgt heute rund 4,5 Millionen Euro, davon gehen beeindruckende 80% in den Export.
Mit über 30 Jahren Erfahrung verbindet Szel-Mob traditionelles Handwerk mit modernem Design. Spezialisiert auf Massivholzmöbel, mit dem Fokus auf Haltbarkeit, Präzision und zeitlose Ästhetik. Jedes Produkt ist darauf ausgelegt, Eleganz in zeitgenössische Wohnräume zu bringen. Gevabiz
Die Möbel werden aus bestem Kiefer- und Eichenholz gefertigt und mit umweltfreundlichen, wasserbasierten Lacken behandelt. Die rustikale Kollektion umfasst über 500 Modelle in über 70 Oberflächen.
Szel-Mob ist auf den wichtigsten internationalen Möbelmessen vertreten: dem Salone del Mobile in Mailand, der Maison & Objet in Paris, der M.O.W. in Bad Salzuflen und der BIFE-SIM in Bukarest.
Das Unternehmen beschäftigt heute 186 Mitarbeiter – für einen Familienbetrieb im Szeklerland eine beachtliche Größe. Im Betrieb wird das Holz selbst getrocknet und gesägt, dann zu Leimholz verarbeitet. Exedra hat viele Sonderanfertigungen realisiert. Technisch und organisatorisch könnte sich das Unternehmen besser aufstellen. Die Reklamationsqupte war relativ hoch, weshalb einfach liefern und auspacken beim Kunden zu viele Risiken barg. Das wäre aber gut behebbar. Die Maschinen kamen ja aus Deutschland…
Szel-Mob hat ein großes Potential für die Zukunft da sie den kompletten Prozess in eigener Hand haben.