2013 House Doctor
House Doctor wurde im Jahr 2001 in Dänemark gegründet. Hinter der Marke stehen drei Geschwister: Rikke Juhl Jensen, Gitte Juhl Capel und Klaus Juhl Pedersen.
Bevor sie House Doctor starteten, führten die drei erfolgreich ein Unternehmen für Kunsthandwerk. Doch sie wollten mehr: Sie wollten ein komplettes Interior-Konzept schaffen, das nicht nur einzelne Objekte verkauft, sondern ein Lebensgefühl vermittelt.
Der Name House Doctor war absolut Programm. Die Philosophie der Geschwister war: Wenn dein Zuhause „krank“ ist (also langweilig, ungemütlich oder ohne Charakter), dann liefert House Doctor die passende Medizin. Und der Name klingt gut !
Der Stil: „Schön unperfekt“. House Doctor unterscheidet sich von dem sehr cleanen, fast schon sterilen dänischen Design durch eine bewusste Prise „Industrial-Chic“ und Vintage-Vibes.
Mix & Match: Die Marke ermutigt dazu, Stile zu mischen. Ein edler Samtsessel neben einem groben Metallregal – das ist typisch House Doctor.
Materialien: Viel Eisen, Glas, Messing und Textilien mit grober Struktur. Die Produkte waren immer etwas Besonderes. Viele Designs wurden adaptiert. Die Messestände der Agentur Pedersen waren sensationell schön, der Kundenservice erstklassig und die Zusammenarbeit sehr kreativ und menschlich.
Das änderte sich 2016 als mit einem Mal allen Agenturen unvorbereitet gekündigt wurde. Diese hatten ja auch Mietverträge etc, weshalb das extrem hart und nicht nachvollziehbar war. Diese hatten die Firma groß gemacht und die Kommunikation war eben richtig gut. Darauf folgte dann eine immer stärker werdende Digitalisierung und der nächste Wachstumsschritt zur Society of Lifestyle.
Unter diesem Dach vereinten sie ihre Marken um den Vertrieb zu optimieren.
House Doctor: Möbel und Deko.
Nicolas Vahé: Gourmet-Spezialitäten und Küchenaccessoires (sehr bekannt für die stylischen Salzmühlen).
Meraki: Hautpflege und Wellness-Produkte (inspiriert von skandinavischer Ästhetik).
Monograph: Bürobedarf und Schreibwaren für Kreative.
Leider verlor House Doctor damit die Seele und die Einzigartigkeit weil es dann sehr viel Nachahmer gab und sie irgendwie digital verwässerten. Allerdings geht es ja allegemein so. Die sozialen Medien sidn egnau das ...unsozial und das krude Online-Shoppen entfremdet sozial sehr...