2011 D-Bodhi

D-Bodhi ist Sanskrit und bedeutet „Erleuchtung" und „Erwachen" – dazu fügte Gründer Raymond Davids das „d" seines Nachnamens hinzu. d-Bodhi war geboren.

Nach jahrelanger Arbeit in der Möbelindustrie, bei der er mit der Verwendung von recyceltem Teakholz auf ungewöhnliche und kreative Weise experimentierte, gründete der Niederländer Raymond Davids d-Bodhi im November 2007 – als Antwort auf die damals gängigen, glatt polierten Möbel aus neuem Holz.

Davids spürte den Bedarf nach einzigartigeren Möbeln: Möbeln mit einer Geschichte. Von Indonesien aus begann er, Tische und Schränke aus altem Holz zu produzieren, das aus jahrhundertealten Häusern in abgelegenen Dörfern Ost-Javas stammte.

Die Wiederaufbereitung des Holzes ist ein aufwendiger Prozess: Die Handwerker erhalten die Holzlatten in allen Größen und Zuständen, oft noch mit den originalen Nägeln und Farbresten. Nach dem Handsortieren wird jedes Stück manuell geschliffen und neu bearbeitet. Das Holz ist voller Geschichte und Charakter – mit einzigartigen Texturen, die von neu geschnittenem Holz niemals reproduziert werden können.

Ab 2010 kamen weitere Materialien hinzu: recyceltes Eisen, altes Bootsholz, gebrauchte Jeansstoffe und alte Nummernschilder – das schuf den unverwechselbaren d-Bodhi-Look. 2013 kamen Gummi aus alten Reifen und Recyclingpapier dazu.

Über die Jahre wuchs die Marke zu dem, was sie heute ist: eine familiengeführte Möbelmarke, bei der Natur und alte Kultur im Mittelpunkt stehen – mit Handwerkskunst als Werkzeug, um beides zu ehren. Alle d-Bodhi Möbel werden in Indonesien hergestellt – im Studio auf Java oder in kleinen Werkstätten.

d-Bodhi spendet monatlich 1.000 Bäume direkt an die Trees4Trees Foundation™ für deren Umwelt- und humanitäre Arbeit. d-Bodhi ist heute ein globaler Anbieter nachhaltiger Möbel und in 30 Ländern auf fünf Kontinenten vertreten – vom Esstisch über das Bücherregal bis zum Bettrahmen, immer mit dem Geist dynamischer Kreativität und konsequenter Nachhaltigkeit.

Exedra führte D-Bodhi seit 2010. Sie wurden in den Niederlanden von „de Troubadour Interiors“ in Amstelveen verkauft. Ich habe sie in der VT WONEN entdeckt und erstmal vergeblich versucht diese Kollektion zu bekommen. Die haben dann ihren eigenen Vertrieb : DTP-Imports, später DTP- Interiors gegründet. Irgendwann trennten sie sich aber und DTP schuf eigenen Kollektionen. Die Kinder von Raymond (Zwillinge) gründeten ihre eigenen Firma „D-Bodhi Europe“ aber dann kam die Corona -Zeit.

Angefangen mit der Fissure-Collection verkaufte sich FENDY und TUBELINE sehr gut. Die neuen Kollektionen sind nicht so erfolgreich. Leider gab es auch qualitativ große Probleme. Auf den Kosten für wackelige OUTLINE-Tische hat man uns sitzen lassen. Was allerdings sehr erfolgreich war ist die BRIGHT-Lampenkollektion.