2007 Quadra

Die Geschichte von Quadra Invest in Rumänien begann Mitte der 90er Jahre durch die Zusammenarbeit von zwei niederländischen Cousins:

Joost Baakman: Er war bereits ein erfahrener Unternehmer im Bereich Möbel und Dekoration in den Niederlanden (seine Firma Joost Baakman BV ist bis heute ein bekannter Großhändler für Antik-Reproduktionen und Wohnaccessoires).

Gijsbert Huijink: Er arbeitete damals als Unternehmensberater in Rumänien und kannte den dortigen Markt und die Produktionsmöglichkeiten.

Joost Baakman hatte die Vision, hochwertige Möbel im "Landhausstil" und rustikale Reproduktionen für den westeuropäischen Markt zu produzieren. Ab 1995 starteten sie die Produktion in einer provisorischen Werkstatt. Quadra konzentrierte sich auf eine Mischung aus klassischen Holzmöbeln (Bücherregale, Sideboards, Schreibtische) und Polstermöbeln. Die Kunden konnten jedes Modell in verschiedenen Farben, Oberflächenbehandlungen oder Stoffen bestellen – ein "Mass-Customization"-Ansatz. Auch verschiedene Außen-und Innenfarben waren möglich

1998 bezogen sie dann den heutigen Standort in Târgoviște. Baakman brachte das Design-Know-how und den Marktzugang aus den Niederlanden mit, während Huijink die Produktion vor Ort aufbaute.

Mit der Zeit wurden die Möbel immer schlichter, die Grogorian und die Victorian Line liefen langsam aus. Und neue Regale kamen und die Fleximöbel. Technische Unzulänglichkeiten wie die etwas schwache Lösung für die Schiebetüren arbeiteten wir hier nach bevor die Möbel ausgeliefert wurden.

Ca. 2021 entschied sich Joost Baakman, sich aus dem operativen Geschäft von Quadra Invest in Rumänien zurückzuziehen, um sich wieder voll auf sein Handelsgeschäft in den Niederlanden (Joost Baakman BV) zu konzentrieren. Gijsbert Huijink hatte Probleme im Qualitätsmanagement, also trennten sich nach den vielen Jahren unsere Wege. Quadra Invest wurde später an Solenzara, einem deutschen Vertrieb verkauft. Die Website furniturebysolenzara.com gibt es noch heute aber letztes Update 2024, was nach einem Ende aussieht.

Die Kollektion nannten sie „European Heritage“ was wir sehr unpassend fanden und die kurzerhand nach der dänischen Stadt Svendborg benannten weil die Möbel irgendwie sehr nordisch wirkten. Das sorgte manchmal für Verwirrung aber für uns fühle es sich gut an. Aber die Möbel wirkten sehr schlicht und skandinavisch und es gibt in diesem schlichten eleganten Design heute keinen Hersteller mehr...außer eine Tischlerei.