2000 Nijman
Auch Johnny Nijman war ein Geschäftspartner von Ars Munda. Er betrieb ein Handelsgeschäft auf dem sogenannten „Antikboulevard“ in Ulft. Dieses befand sich im Gewerbegebiet „de Rieze“, wo sich damals zahlreiche Möbelfirmen angesiedelt hatten – viele davon mit einem starken Kundenstamm in Deutschland.
Dort gab es unter anderem auch ein Geschäft für antike Beschläge und alles, was man zur Restaurierung von Möbeln benötigte. Heute ist davon kaum noch etwas übrig , Het Woonhuis und 2 andere.
Johnny Nijman kaufte damals mehrere Container aus Rotterdam auf, gefüllt mit dekorativen Eisenwaren „made in India“. Ich bekam den Tipp, mir das vor Ort anzusehen. Dabei fielen mir sofort die schönen Weichholzmöbel auf, die in Schlesien produziert wurden.
Diese Möbel verkaufte Exedra anschließend über drei Jahre hinweg in großen Stückzahlen. Heute ist das kaum noch vorstellbar – mit einer so kleinen Kollektion solche Mengen zu bewegen. Aber genau so funktionierte das Geschäft damals.
Wir haben später sogar ein Bücherregal direkt beim Produzenten „JJ Mebelart“ in Auftrag gegeben. Das entwickelte sich jedoch überraschend negativ: Die Qualität ließ zu wünschen übrig, und auch die Zuverlässigkeit war ein großes Problem.
Dann kam der Einschnitt: Bei Nijman brach erneut ein Brand aus – nicht zum ersten Mal. Die Versicherung weigerte sich zu zahlen, und damit war sein Geschäft letztlich am Ende.
In den letzten Wochen vor dem Brand hatte er noch eine große Menge Teakmöbel über „Oud en Teak“ eingekauft – so lernte ich diese Firma kennen.
Und damit ging die Geschichte an anderer Stelle weiter…